Als ein Gremium der Stadt Pforzheim besteht er aus 20 Jugendlichen aus Pforzheim
Sie vertreten die Anliegen und Interessen ihrer Wählerinnen und Wähler gegenüber der Stadt. In regelmäßigen öffentlichen Sitzungen diskutieren und informieren die Mitglieder des Jugendgemeinderats über geplante Projekte und Vorhaben der Stadt. Entsendete Mitglieder nehmen außerdem auch an gemeinderätlichen Ausschüssen teil, um dort auf die Belange Jugendlicher hinzuweisen.
Projektförderung durch den Jugendgemeinderat Pforzheim
Fördergrundsätze
Im Rahmen seiner bereitgestellten Projektmittel kann der Jugendgemeinderat Pforzheim Aktionen, Projekte, Konzerte, Festivals, Bildungsangebote, Vereine und vieles mehr fördern.
Wer kann gefördert werden?
Förderfähig sind einzelne Personen, Vereine, Gruppen, Institutionen und dergleichen.
Was sind die Voraussetzung für eine Förderung?
Förderungen werden auf Antrag gewährt. Förderwürdig sind Projekte, die kinder- oder jugendrelevante Themen behandeln, von Kindern oder Jugendlichen initiiert wurden, Kindern oder Jugendlichen zu Gute kommen oder kinder- oder jugendnahe Veranstaltungen.
Wie stelle ich einen Antrag?
Anträge können ganzjährlich mit Hilfe des Antragsformulares an den Jugendgemeinderat der Stadt Pforzheim gestellt werden. Der Antrag ist schriftlich bei der Geschäftsstelle des Jugendgemeinderates einzureichen. Der Antrag auf Förderung ist grundsätzlich vor Durchführung des Projekts zu stellen.
Wie wird über die Förderung entschieden?
Der Jugendgemeinderat stimmt über die beantragte Förderung in einer seiner Sitzungen ab. Im Rahmen der Sitzung haben Antragstellerinnen und Antragsteller die Möglichkeit, ihr Projekt oder ihre Aktion den Mitgliedern des Jugendgemeinderates zu präsentieren.
Projektmittelantrag
- Projektantrag 76 KB
Pforzheimer Veranstaltungskalender
Ausstellung: THE SHADOW LINE - Jakub Janovský
Der 1984 geborene und in Prag lebende tschechische Künstler Jakub Janovský porträtiert in seinen Gemälden, Zeichnungen, Objekten und Videowerken das Psychogramm eines im Kollektiv verankerten Individuums. Sein Werk kreist um die innere und äußere Architektur einer Gesellschaft, in der das Individuum – geprägt von Erinnerungen und Vergangenheit – versucht, der Einsamkeit sowie den Wirren der Transformationen der Gegenwart standzuhalten und einen Weg in die Zukunft zu finden.
Janovský zeichnet ein Bild von der Verletzlichkeit und Fragilität einer traumatisierten Gesellschaft, die generationenübergreifend nach Halt und Sicherheit sucht. Den Verlust von Gedankenfreiheit, die Überlastung sowie die Verdrängung der Aufarbeitung visualisiert er architektonisch, tiefgründig und schonungslos. Kindheitserinnerungen werden dabei zu Zeugnissen einer bewegten Landesgeschichte – im Spannungsfeld zwischen Sozialismus und Gegenwart. Seine Werke erscheinen wie fragile, in Beton gegossene Denkmäler, die diese innere Landschaft offenlegen.
Für den Kunstverein Pforzheim hat Jakub Janovský eigens einen Ausstellungsteil konzipiert, der auch Arbeiten umfasst, die zuletzt in seiner Einzelausstellung House of Cards im GASK (Gallery of the Central Bohemian Region) in Kutná Hora präsentiert wurden.




